Auf etwas erpicht sein

Ottos Mops ist erpicht auf ein Stück Hundekuchen. Auf etwas erpicht sein= Auf etwas scharf sein, etwas gerne haben wollen. Doch woher kommt dieses Sprichwort eigentlich?

In der Tat hat hat das was mit dem Wort “Pech” (Teer) zu tun und geht zurück bis ins 16. Jahrhundert. Denn das Zeug klebt wie Hölle und wurde früher dazu benutzt, Singvögel zu fangen. Man bestrich einfach ein paar Pfosten mit diesem Pech und sobald sich ein Vogel darauf nieder ließ, klebte er fest und kam nicht mehr fort. So ließen sich die Vögel dann bequem einsammeln. Der Vogel war “verpicht”. “Verpichen” bedeutet also im Grunde “etwas mit Pech versehen, verkleben”. Unter anderem wurde das Pech auch dazu benutzt, Boote, Fässer und Ähnliches damit abzudichten.

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