Beutelsat geht auf Sendung

Beutelsat geht ans Netz

Beutelsat geht ans Netz

Grund zur Freude für alle Beuteltiere: Die australische Regierung hat mit Beutelsat einen neuen Satelliten in Betrieb genommen, der von nun an täglich rund um die Uhr Tier-Dokumentationen, Spielfilme und Beutel-Operas überträgt. Auslöser für diesen entscheidenden Schritt war der verheerende Buschbrand im Westen Australiens, der viele Beuteltiere des einst dicht bewaldeten Gebietes arbeitslos machte. Von Langeweile gepeinigt, verfielen sie zum Großteil der Alkoholsucht oder wurden kriminell.

Landesmediensprecher Parker Lewis zu der Entscheidung, in Kooperation mit Eutelsat und Hotbird einen eigenen Satelliten für die gebeutelten Tiere ins All zu schießen:

Wir versprechen uns von Beutelsat, den Tieren einen neuen Sinn im Leben zu geben und gleichzeitig die aufkeimende Kriminalität etwas einzudämmen. Viele Beuteltiere können sich schon jetzt ein Leben als Soap-Star vorstellen und haben wieder eine Perspektive. Die Kriminalitätsrate randalierender Koalabären konnte in den ersten Wochen bereits um 40 Prozent gesenkt werden.

Auch die angeschlagene Wirtschaft profitiert von dem neuen Angebot: Die in den Sendepausen ausgestrahlte Werbung animiert Wombats, Kängurus und Beutelteufel zum Kauf hochwertiger Eukalyptus-Produkte. Anstatt sich die Nahrung auf eigene Faust im Wald zu suchen oder deren Herausgabe mit Waffengewalt zu erzwingen, sieht man die Tiere nun immer häufiger an den Kassen im Outback Schlange stehen.

dpa

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