RSS abonnieren
-
Neueste Artikel
-
Meistgelesen
- Heute Abend oder heute abend? 7 comment(s)
- Selbst oder selber? 4 comment(s)
- Gewandt verwandt verwendet! 0 comment(s)
- Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod… 28 comment(s)
- Wermutstropfen oder Wehmutstropfen? 3 comment(s)
Letzte Kommentare
Kategorien
- Abartiges (43)
- Altgriechisch (1)
- Etymologie (24)
- Grammatik für Dummies (24)
- Happy Deppi (31)
- Sprichwörter (18)
- Tipps zum Sprachenlernen (17)
- Webdesign (4)
- false friends (30)
- grammar (1)
Archiv der Kategorie: Etymologie
Das Schwiegermonster und der Schwager
Schriftsprachlich gilt heute als “Schwager” nur noch der Ehemann der Schwester und der Bruder der Frau oder des Mannes. Im älteren Neuhochdeutschen verwendete man den Begriff auch als vertaute Anrede unter Nichtverwandten.
Und wer mir jetzt sagt, wie man den Bruder des Onkels vom Schwager meiner Cousine nennt, der kriegt drei Gumminpunkte Weiterlesen
Veröffentlicht unter Etymologie
9 Kommentare
Gib Acht!
In nichtgermanischen Sprachen gehört zum Beispiel das griechische Wort óknos=zaudern zum selben Stamm. Im heutigen Sprachgebrauch ist “Acht” nur noch in wenigen Wendungen und Zusammensetzungen geläufig: außer Acht lassen, Acht geben, sich in Acht nehmen, achtlos. Von Substantiv leitet sich das weitaus häufiger gebrauchte Verb “achten” (aufpassen, beachten, etwas wertschätzen) ab. Dazu gebildet ist Achtung (Rücksicht, Wertschätzung, Anerkennung), mhd. ahtunge. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Etymologie
Hinterlasse einen Kommentar
Gefahr im Vollzug
Korrekterweise müsste es eigentlich sogar “Gefahr im Anzug” heißen. Denn “Verzug” bedeutet eigentlich “Aufschub” oder “Verzögerung” und diese Wendung besagte eigentlich ursprünglich nichts anderes, als dass Gefahr im Aufschieben einer Sache liege. Dies ist auch die Bedeutung der zugrundeliegenden lateinischen Sentenz periculum in mora, die wir bei dem römischen Historiker Livius sehen. Ein römischer Feldherr hatte in einer Schlacht erkannt, dass mehr Gefahr in der Verzögerung liegt (nämlich im Rückzug) als in der Beibehaltung der geordneten Schlachtreihen. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Etymologie
1 Kommentar
Ostern – woher kommt eigentlich Ostern?
Tatsache ist, dass die Herkunft dieses Wortes nicht endgültig geklärt ist, taucht aber schon im Althochdeutschen [ostarun] auf. Im Grunde seines Ursprungs hängt es mit den Wort “Osten” zusammen, was wiederum mit “Mörgenröte” zusammenhängt (altindisch: usra, griechisch: eos und lateinisch: aurora). Ist ja auch logisch: Wo geht die Sonne auf? Weiterlesen
Veröffentlicht unter Etymologie
Hinterlasse einen Kommentar
Auf etwas erpicht sein
In der Tat hat hat das was mit dem Wort “Pech” (Teer) zu tun und geht zurück bis ins 16. Jahrhundert. Denn das Zeug klebt wie Hölle und wurde früher dazu benutzt, Singvögel zu fangen. Man bestrich einfach ein paar Pfosten mit diesem Pech und sobald sich ein Vogel darauf nieder ließ, klebte er fest und kam nicht mehr fort. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Etymologie
Hinterlasse einen Kommentar
Der sprechende Sprachatlas von Bayern
Auf dem sprechenden Sprachatlas von Bayern kann man verschiedene Wörter auswählen und sie sich vorsprechen lassen. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Etymologie
Hinterlasse einen Kommentar
Phänomenal falsch
Phänomenal falsch: Im Deutschen schreibt man das Wort noch immer mit “ä”. Und warum? Nicht die Schweizer haben’s erfunden, sondern die Griechen. Denn das Wort leitet sich aus dem griechischen φαινομενον (phainomenon=das Wunder, das Erscheinende) ab. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Etymologie
3 Kommentare
Wie die Faust aufs Auge
Nachdem immer mehr Menschen die Redewendung “Das passt ja, wie die Faust aufs Auge” auch für Dinge benutzen, die tatsächlich gut zusammenpassen, hab mich mich mal schlau gemacht. Mittlerweile ist es also tatsächlich so, dass die Redewendung zwei Bedeutugen haben kann Weiterlesen
Veröffentlicht unter Etymologie
1 Kommentar
Harakiri im Pyjama
So kommt zum Beispiel unser “Fenster” aus dem Lateinischen und das “Baguette” aus dem Französischen. Doch es gibt auch noch weit unauffälligere Kandidaten, nämlich jene, die eigentlich aus dem asiatischen Raum zu uns gekommen sind: So zum Beispiel der “Tycoon”, den wir zwar aus dem Englischen übernommen haben, aber im Grunde kommt das Wort aus dem Chinesischen über das Japanische und bedeutet so viel wie “großer Führer”. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Etymologie
Hinterlasse einen Kommentar
Ins Fettnäpfchen treten
Es gibt ja Menschen, die lassen wirklich kein Fettnäpfchen aus. Auf einer Beerdigung müssen sie laut niesen, fragen die Witwe, ob ihre Haare auch echt sind und bringen einer Frau zum ersten Date 100 rote Rosen mit. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Etymologie
Hinterlasse einen Kommentar
