Frank November 11th, 2009

Das Mopsmädchen, das ich gesehen habe, hatte ein rosa Schleifchen im Haar.
Passend zu unseren Relativpronomen vom letzten Mal sorgen zwei Wörtchen häufig für Konfusion: “das” und “was”. Wann nimmt man nun das eine als Relativpronomen und wann das andere?
Er vermachte alles, was er besaß, seinem Mops.
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Frank November 4th, 2009
Im Deutschunterricht versucht die Lehrerin den Schülern durch Beispiele die Zeiten zu erläutern.
Lehrerin: “Wenn ich sage: “Ich bin schön, welche Zeit ist das?” Fritzchen antwortet: “Vergangenheit!”
Weiter geht es mit ein wenig Grammatik. Nachdem wir letztes Mal im vierten Teil das Adverb durch den Kakao gezogen haben, kommen heute mal die Pronomen an die Reihe. Pronomen wurden von Frau Bratapfel als Fürwörter bezeichnet. So die deutsche Übersetzung dieses lateinischen Ausdrucks. Ein Pronomen steht also FÜR ein anderes Wort. Das lässt sich anhand eines Beispiels verdeutlichen: Der Mopszüchter [Er] gab dem Mopsdieb [ihm] eine Ohrfeige. Die kleinen Wörtchen in den eckigen Klammern können alternativ für die Substantive stehen und sind somit Pronomen. Demnach sind sie auch deklinabel und werden gebeugt. Je nach ihrer Bedeutung unterscheidet man nun folgende Arten von Pronomen:
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Frank Juli 2nd, 2009
Nicht Sekt oder Selters sondern “selbst oder selber” lautet die Frage des Tages: Otto hat seinen Mops selber erzogen. Oder tat der das doch eher selbst? Selbst Otto hat einen Mops erzogen, so dumm kann er also gar nicht sein. Wir sehen, das kleine Wörtchen kann man für allerlei Dinge benutzen. Bringen wir selbst doch mal ein bisschen Ordnung in selbiges Thema.
Eigentlich ist es ganz kurz erklärt: Selbst und selber bedeuten in den meisten Fällen das Gleiche, können also Synonym verwendet werden. Selber ist jedoch eher die umgangssprachliche Form, selbst die hochsprachliche. Es ist also im Grunde egal, ob ich sage “Ich habe das Hundefutter selbst gekocht” oder “Ich habe das Hundefutter selber gekocht”. In einigen Fällen sind jedoch selbst und selber nicht austauschbar, nämlich dann, wenn das Wörtchen zur Betonung des Subjekts dienen soll: “Selbst ICH kann einem Mops das Tanzen beibringen” und nicht “Selber ich …
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Frank Mai 28th, 2009
Was für einen Mops soll ich mit auf den Spaziergang nehmen? Oder doch eher welchen? Mehrfachmopsbesitzer haben es schwer. Die beiden Interrogativpronomen “was” und “welcher” werden häufig verwechselt. Dabei besteht zwischen beiden ein kleiner, aber dennoch feiner Unterschied. Fahren wir fort und klären im Folgenden, welchen seiner Möpse Otto mit auf den Spaziergang nehmen sollte.
Welcher
Das Interrogrativpronomen welcher, welche, welches fragt nach Personen oder Sachen, die man aus einer Gesamtmenge wählen kann. Also: Welchen Mops soll ich mitnehmen? Den dicken oder den schlanken? Welche (der vielen) Parteien wählt Otto eigentlich? Welche dieser Hundehalsbänder können wir aufheben, welche sollen wir wegschmeißen?
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Frank April 20th, 2009
Es ist mal wieder Zeit für ein bisschen Grammatik. Letztes Mal ging es in dieser Serie um das Adjektiv, heute kommt sein Zwillingsbruder dran, das Adverb. Die Bezeichnung kommt (natürlich) mal wieder aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie “beim Verb”, was allerdings nur in den seltensten Fällen auch wirklich so ist. Aber irgendeinen Namen musste man ihm ja geben.
Das Adverb wurde von Frau Bratapfel erst gar nicht in den Mund genommen bzw. an die Tafel geschrieben, weil es viel zu kompliziert zu erkennen ist. Zumindest für die Kleinen. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer. Alles was nicht den anderen Wortarten zugeordnet werden kann, ist meist ein Adverb. Beispiel: Einmal, so, vollends, dann, dort, rechts, links, damals, morgens, daran, darüber, dazwischen usw. Irgendwie einfach so kleine, fiese Wörtchen. Aber ganz so chaotisch ist es nun doch nicht, denn man kann sie schon nach gewissen Kriterien einordnen und dann auch daran erkennen.
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