Auf Franklations.eu gibt es nun kein suchmaschinenoptimiertes Template mehr, welches von jedermann kostenlos runtergeladen und bearbeitet werden kann. Das SEO-Template (SEO steht für Search Enginge Optimization, also Suchmaschinenoptimierung) gibt es seit gestern Abend sowohl einer zweispaltigen, als auch in einer dreispaltigen Ausführung. Es soll als Alternative zu diversen Baukastensystemen oder Kreationen von Hobbydesignern zu sehen sein, die für einen professionellen Internetauftritt meist völlig ungeeignet sind. Die Templates sind in ihrem Aufbau 100% SEO und können bei fachgerechter Anwendung zu einer wirksamen Waffe im Kampf um die ersten Suchergebnisplätze werden.
Zugegeben, die Tag Cloud ist ein nettes feature und wer bei Technorati angemeldet ist, wird auf sie auch nicht verzichten wollen.
Nach einem kurzen Blick in den Google-Index blieb mir dann allerdings kurzfristig das Herz stehen: Fast alle meine Artikel waren doppelt gelistet (zumindest solange, bis Google sie mit einer Machete entfernt hat), weil jeder by default nochmal separat unter der Kategorie “Tags” gelistet wird. Es kam mir doch gleich schon so komisch vor.
Die Lösung? Die Tags müssen auf jeden Fall auf meta name=”robots” content=”noindex,follow”. Nun kann man das natürlich manuell machen, aber es geht noch einfacher: Mit dem Plugin AIOSeo-Pack lässt sich das ganz einfach bewerkstelligen. Nachdem das Plugin installiert ist, gibt es unter Einstellungen -> AIOseo ein paar Checkboxen, mit denen man die Tags, Archive und Kategorien von der Indexierung ausschließen kann. Und wenn man Google zum Freund haben will, sollte man das auch tun.
In der Kategorie ‘Webdesign’ möchte ich heute ein kleines DropDown-Menu vorstellen, wie ich es während meiner Ausbildung in Brighton bei unserem Web-Guru Paul Hayler gelernt habe. Hi Paul!
Man kann dieses Menu benutzen, um bei umfangreichen Seiten die Navigation etwas übersichtlicher zu strukturieren und Unterkategorien zu verbergen. Hierzu brauchen wir nichts weiter, als ein bisschen JavaScript, CSS und eine ungeordnete Liste.
Jeder Designer kennt den freudigen Augenblick, in dem er zum ersten Mal eine PowerPoint- oder Word-Präsentation von seinem neuen Kunden bekommt, der sich bereits detaillierte Vorstellungen zum Layout seiner neuen Web-Präsenz gemacht hat. Ein grüner Punkt hier, ein pixeliges Logo da und durch die Mitte ein violetter Balken. Sicherlich hat der neue Kunde es auch nur gut gemeint und sich eventuell sogar viel Arbeit gemacht, doch hat der Entwurf keine andere Chance als umgehend im Papierkorb zu landen.
Warum?
Designer wird man nicht von heute auf morgen. Zum Erstellen einer professionellen Internetpräsenz sind außer fundierten Kenntnissen in diversen Seitenbeschreibungs- und Programmiersprachen wie HTML, CSS, PHP und JavaScript außerdem Erfahrungen im Bereich Typographie, Logodesign, Farben- und Formenlehre und Kenntnisse über verschiedene Dateiformate von Nöten, um eine zufriedenstellende Arbeit abzuliefern. Dazu kommt im Besten Fall ein gutes “Auge” für ein aktuelles, ansprechendes und benutzerfreundliches Design. All dies lernt man nicht mal eben über Nacht, sondern nur durch jahrelange und kontinuierliche Beschäftigung mit der Materie, die in einem Medium, das an Schnelllebigkeit kaum zu überbieten ist, nicht einfach mal für ein halbes Jahr unterbrochen werden kann. Daher können Sie Ihrem Designer keine größere Freude machen, als wenn Sie Ihr Schicksal vertrauensvoll in seine Hände legen. Er wird es Ihnen danken und das Ergebnis wird umso besser sein, je autonomer er arbeiten darf. Zeigen Sie ihm einfach ein paar Beispielseiten, die Ihnen vom Stil her gefallen, lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich überraschen! Er KANN das!