Etwas aus dem Ärmel schütteln

Wenn jemand etwas aus dem Ärmel schüttelt, dann fällt in der Folge nicht gleich sein Arm zu Boden. Vielmehr bedeutet diese Redewendung, dass man etwas mit Leichtigkeit beherrscht, z.B. eine komplizierte Rechenaufgabe oder eine Reparatur.

Doch woher kommt diese Wendung eigentlich?

Im Mittelalter waren die Kleidungsstücke oftmals sehr weit und dienten somit auch als Taschen. Man konnte also leicht dort Geld, einen Brief, Werkzeug oder irgendetwas anderes aus dem Ärmel schütteln (im wahrsten Sinne des Wortes). Bei der Entstehung der Wendung haben auch die weiten Ärmel der Zauberer und Taschenspieler eine Rolle gespielt.

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