False friends: Fabrik – fabric

Während der Deutsche eine “Fabrik” zumeist aufsucht, um seine Brötchen zu verdienen, gegen Co²-Emissionen zu demonstrieren oder die Mohrenköpfe direkt vom Hersteller abzugreifen, nutzt der Engländer sein “fabric” eher für die Dekoration seiner Fenster oder für die Herstellung von Sandy’s Konfirmanden-Kleidchen.

Deutsch: Ottos Fabrik wurde geschlossen.

Übersetzung: Otto’s factory has been closed.

Englisch: Für diese Gardinen benötigt Otto einen strapazierfähigen Stoff.

Übersetzung: He’ll need a hard-wearing fabric for these curtains.

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10 Antworten auf False friends: Fabrik – fabric

  1. Ute sagt:

    Mir scheint du bist auch schon ein älterer Herr ;-)
    Heutzutage heißt es politisch korrekt doch Schokokuss…

    Factory ist logisch, “fabric” war bisher nicht grad Teil meines aktiven Wortschatzes, thx für die Weiterbildung, ich lern noch was beim Lesen hier…

  2. Frank sagt:

    Achje, auch das noch. Also ein graues Haar hab ich schon entdeckt. Ich fürchte, es ist dem IE6 zuzuschreiben ;-)

    Dabei wollte ich sogar schon Negerkuss schreiben! Nein, wir machen das anders. Ich taufe die Mohrenköpfe in “Dickmanns” um und frag bei der Dickmann GmbH & CO KG, ob ich ein bisschen Geld oder eine Schachtel gratis für die Schleichwerbung krieg. Dann ist allen geholfen.
    :-)

  3. Ute sagt:

    Pfälzer halt, sonst kannste nicht auf die Firma kommen.

    Die besten von den Dingern, bei denen das auch bis heute noch auf der Schachtel stehen darf, dass es Mohrenköpfe sind, kommen aus der Schweiz, ist halt Schokolade dabei, das können die einfach besser.

    Sind übrigens die einzigen, von denen ich so etwa alle drei Jahre mal einen esse…

    Vom IE6 kann das Haar nicht sein, dann hättest du es bereits 2001 bekommen müssen… ;-)

  4. Frank sagt:

    Wir haben sie früher zwischen zwei Brötchenhälften zerquetscht. Lecker.

    Wenn ich so dran denk, krieg ich Hunger.

    Mit Webdesign beschäftige ich mich erst seit 2006. Hätte ich 2001 angefangen, würde ich jetzt wohl schon aussehen wie Leslie Nielsen (http://de.wikipedia.org/wiki/Leslie_Nielsen).

  5. Ute sagt:

    oder wie ich… ;-)

  6. Frank sagt:

    An der Haarfarbe eines Webdesigners erkennst Du seinen Browser…

  7. Ute sagt:

    …dann hätte ich heute noch immer dunkelbraune Haare mit Rotschimmer, denn ich habe nicht ein einziges Mal freiwillig einen IE benutzt…

  8. Frank sagt:

    Schon interessant, wie man von einer Fabrik über Mohrenköpfe zur Haarfarbe kommt!

  9. Ute sagt:

    …im Usenet gibts Gruppen, da endet jedes Thema beim Essen, in anderen beim Wein…
    Da fällt mir ein, wie geht’s Otto, jetzt, nachdem seine Fabrik geschlossen ist? ;-)

  10. Frank sagt:

    Nachdem Ottos Fabrik geschlossen wurde, war er erstmal einige Zeit arbeitslos. Da er Zeit seines Lebens nichts anderes gelernt hatte als Rentiere zu enthaaren, bewarb er sich in einer Rentierfabrik am Nordpol, wo man ihn aber seiner schlechten Referenzen wegen ablehnte (Otto hatte einmal im Zuge einer Rentierenthaarung vergessen das Tier vorher zu betäuben, woraufhin es sich beim Schichtführer über die schlechte Behandlung beschwerte und Otto daraufhin eine Abmahnung kassierte).

    Also bewarb er sich bei der Fremdenlegion in der Wüste von Kautzopetel und wollte sich dort zum Friseur umschulen lassen. Eine gute Idee, wie er dachte, stimmt die Haarkonsistenz von Fremdenlegionären mit jener von Rentieren bemerkenswerter Weise bis zu 98,9% überein. Da er nun aber aus seinem Fehler in der Rentierfabrik gelernt hatte, betäubte er gleich den ersten Kunden, einen Fünf-Sterne-General, mit einem Schlag in den Nacken, sodass der Soldat für künftige Einsätze in der Armee nicht mehr zu gebrauchen war.

    Otto wurde wieder entlassen und arbeitet heute als freiberuflicher Mopszüchter in der Steiermark.

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