Dass grobe Rechtschreibfehler manchmal in den Augen brennen, davon können viele Lektoren ein Lied singen. Einem jungen Amerikaner wurde jetzt allerdings die Rechtschreibschwäche seines Tätowierers zum Verhängnis. Dieser hatte in ein Zitat von Abraham Lincoln gleich drei Rechtschreibfehler eingebaut! Ob der Unglücksrabe das Geschmiere wieder weglasern lassen will, ist derzeit noch nicht bekannt. Zur ganzen Geschichte und einer Bildergalerie geht es hier.
Und die Moral von der Geschicht? Vertraue niemals Deinem Tätowierer nicht!

Sofern ich das beurteilen kann und darf, trägt das “Opfer” eine gewisse Mitschuld.
Bevor gestochen wird, wird ein Abbild der Skizze auf die Haut gezeichnet.
Danach hat man die Gelegenheit eventuelle Fehler und Korrekturen vorzunehmen, falls die Stelle unglücklich gewählt wurde und das Motiv auf dem Körper verschoben werden muss, oder falls grobe Fehler in der Darstellung selbst auftreten.
Das sollte auch vom künftig Tätowierten ernst genommen werden, läuft man doch im Regelfall ein Leben lang mit dem Werk auf der Haut rum.
In meinen Augen ist das ein klassischer Fall von “self-pwned”.
Würd ich jetzt so pauschal auch mal sagen. Problematisch wirds, wenn beide Legastheniker sind, dann sollte man schon einen Lektor zum Tätowieren mitnehmen
Eine Alternative böte da die Korrekturfunktion von Word in Zusammenhang mit dem Google-Translator.
Dabei sollte man allerdings bedenken es aus dem Englischen, in Hindi, ins Hebräische, Afrikaans,… und wieder zurück zu übersetzen.
Wenn schon schlecht, dann so, dass alle denken, es müsste so sein!
(Meine Lieblingsstelle ist:
“Mystical Saiten der Speicher wäre groß, wenn sie berührt wieder, wie es sich durch die besseren Engel unserer Natur. “)