Wenn Mopsrüde Knuffi seiner Angebeten Schnuffi übertrieben Honig (oder vielmehr Hundekuchen) ums Maul schmiert, dann raspelt er kräftig Süßholz. Aber woher kommt diese Redensart eigentlich?
Süßholz raspeln steht für “Schmeichelein sagen” und rührt von der Tatsache her, dass die zuckerhaltige Süßholzwurzel früher zur Herstellung von Arnzeien und Süßigkeiten geschabt bzw. geraspelt wurde. Die Lakritze ist hier z. B. ein uns allen bekanntes Endprodukt. Die Bedeutung im Sinne von “schmeicheln” erschließt sich über das Wort “süß” im Sinne von “angenehm” und “liebenswürdig”.
