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	<title>Sprachen-Blog &#187; Etymologie</title>
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	<description>Das Leben ist wie die Grammatik: die Ausnahmen sind häufiger als die Regeln. (Remy de Gourmont)</description>
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		<title>Woher kommt der Altweibersommer?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 10:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Etymologie]]></category>
		<category><![CDATA[Altweibersommer]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Altweibersommer &#8211; mit ihm haben wir es derzeit zu tun. Um es vorweg zu nehmen: Nein, damit sind nicht jene Wochen im August gemeint, in denen sich betagte Damen an verschiedenen Strandabschnitten auf Gran Canaria mit entblößten Brüsten anderen &#8230; <a href="http://sprachen-blog.de/woher-kommt-der-altweibersommer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Altweibersommer</strong> &#8211; mit ihm haben wir es derzeit zu tun. Um es vorweg zu nehmen: Nein, damit sind nicht jene Wochen im August gemeint, in denen sich betagte Damen an verschiedenen Strandabschnitten auf Gran Canaria mit entblößten Brüsten anderen Menschen präsentieren &#8211; ob diese das sehen wollen oder nicht. Im Grunde seines Ursprungs hat der Begriff mit &#8220;Weibern&#8221; auch gar nichts zu tun.</p>
<p><span id="more-493"></span>Vielmehr bezeichnet man mit <em>&#8220;Altweibersommer&#8221;</em> ein Hochdruckgebiet im September, das meist mit dem Oktoberfest zusammenfällt (wenn die Feierwütigen Glück haben). Gemeint sind damit die herumfliegenden Spinnfäden, die man aufgrund des drastischen Temperaturunterschieds zwischen Tag und Nacht durch den Morgentau glitzern sieht. Mit <em>&#8220;weiben&#8221;</em> bezeichnete man im Althochdeutschen das Knüpfen von Spinnfäden. Die indogermanische Wurzel <em>*al</em> bedeutet im Grunde ihres Ursprungs <em>wachsen, wachsen machen, nähren</em>. Im Volksglauben hielt man die Spinnfäden lange für Gespinste von Elfen, Zwergen oder der Jungfrau Maria. Auch in anderen Ländern gibt es den <a title="Altweibersommer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Altweibersommer" target="_blank">Altweibersommer</a>.</p>
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		<title>Jemandem den Garaus machen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 08:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Etymologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sprichwörter]]></category>

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		<description><![CDATA[Jemandem den Garaus machen" - irgendwie schon ein komisches Sprichwort. Es bedeutet so viel wie "jemanden töten". Man benutzt und liest es häufig, aber woher kommt es eigentlich? <a href="http://sprachen-blog.de/jemandem-den-garaus-machen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Jemandem den Garaus machen&#8221; &#8211; irgendwie schon ein komisches Sprichwort. Es bedeutet so viel wie &#8220;jemanden töten&#8221;. Man benutzt und liest es häufig, aber woher kommt es eigentlich?</p>
<p><span id="more-381"></span></p>
<p>Ich muss ja zugeben, als Kind hab ich mir da immer vorgestellt, wie jemand den Herd ausmacht. Herd und gar, das gehört für mich irgendwie zusammen. Dabei geht das Sprichwort auf das 15. Jahrhundert zurück, genauer gesagt auf den Ausruf &#8220;gar aus!&#8221;, was so viel bedeutete wie &#8220;ganz aus!&#8221; In Süddeutschland wurde damit die Polizeistunde eingeläutet, also die Zeit, in der gastronomische Einrichtungen schließen müssen. Schließlich wurde der Ausdruck auf das Tagesende und den Glockenschlag übertragen, der das Tagesende angab.</p>
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		<title>Etwas aus dem Ärmel schütteln</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 17:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Etymologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Mittelalter waren die Kleidungsstücke oftmals sehr weit und dienten somit auch als Taschen. Man konnte also leicht dort Geld, einen Brief, Werkzeug oder irgendetwas anderes aus dem Ärmel schütteln (im wahrsten Sinne des Wortes). Bei der Entstehung der Wendung haben auch die weiten Ärmel der Zauberer und Taschenspieler eine Rolle gespielt. <a href="http://sprachen-blog.de/etwas-aus-dem-aermel-schuetteln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn jemand etwas aus dem Ärmel schüttelt, dann fällt in der Folge nicht gleich sein Arm zu Boden. Vielmehr bedeutet diese Redewendung, dass man etwas mit Leichtigkeit beherrscht, z.B. eine komplizierte Rechenaufgabe oder eine Reparatur.</p>
<p>Doch woher kommt diese Wendung eigentlich?</p>
<p>Im Mittelalter waren die Kleidungsstücke oftmals sehr weit und dienten somit auch als Taschen. Man konnte also leicht dort Geld, einen Brief, Werkzeug oder irgendetwas anderes aus dem Ärmel schütteln (im wahrsten Sinne des Wortes). Bei der Entstehung der Wendung haben auch die weiten Ärmel der Zauberer und Taschenspieler eine Rolle gespielt.</p>
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