Über mich

Ich: Lektor und Sprachen-Freak

Ich: Lektor und Sprachen-Freak

Das bin nun also ich und dies ist mein Sprachen-Blog. Noch unbestätigten Aussagen zufolge geht meine bescheidene Person aus dem Verschmelzen zweier Galaxien hervor. Im Jahre MCMLXXVI des Herrn soll ich dann von alkoholisierten Außerirdischen auf die Erde geschleudert worden sein und wurde dort im Anschluss von zwei liebevollen Angorakaninchen adoptiert. Schon im zarten Kindesalter zeigte sich bei mir eine deutliche Affinität für Sprachen, anders als meine Altersgenossen schlang ich beispielsweise eine mir dargebotene Buchstabensuppe nicht einfach achtlos in mich hinein, sondern nutzte die Gelegenheit, um mit dem Material die erste Etruskische Grammatik zu entwickeln. Prof. Dr. Schniefpumpe von der Universität Thessaloniki greift noch heute gerne auf diese meine ersten zarten linguistischen Gehversuche zurück, wenn er seinen Erstsemestern den grammatikalisch korrekten Gebrauch von Nudelgerichten und Fertigsuppen vorführt. In der Grundschule fing ich dann bereits damit an, die Diktate in Altpersischer Keilschrift zu schreiben und sagte alle Gedichte stets rückwärts auf, womit ich meine Lehrerin an den Rand der Verzweiflung trieb. Als es später nun darum ging, etwas für die Allgemeinheit zu tun, entschloss ich mich, beim Bundesverwaltungsamt für Familien und Rauhaardackel vorzusprechen und durfte nach einem positiven Entscheid ein wenig beim Turmbau zu Babel mithelfen. Da ich nicht gerade der geborene Architekt bin, ist das Gebilde auch leider etwas windschief geraten. Meinen sprachlichen Neigungen folgend, nahm in nach meiner Rückkehr aus Babel ein Studium in Tierlinguistik auf, meine Abschlussarbeit widmete ich den klaustrophobischen Divergenzen und Analogien in der Konversation zwischen Nacktmullen und Maulwürfen. Interessant war hierbei festzustellen, dass vor allem die Nacktmulle nach ihrem Aufenthalt am FKK-Strand weitaus kommunikationsfreudiger waren, als man es je zuvor gedacht hatte. Da ich diese Welt mit meinen Weisheiten nicht einfach so verschonen kann, gründete ich dieses Blog und wünsche all meinen Besuchern viel Spaß hier.

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14 Antworten auf Über mich

  1. Ronny sagt:

    Ein wirklich interessanter und abwechslungsreicher Lebenslauf. Vor allem die Nähe zu Realität ist bewunderswert ;)

  2. Joachim sagt:

    Hallo,

    bin zufällig hierher gestolpert. Klasse Seite!!

    Gruß
    Joachim

  3. Hner sagt:

    Als Indogermanist, Allgemeiner Sprachwissenschaftler, Phonetiker und nicht zuletzt Biologe bin ich begeistert von deiner Seite. Wird gleich mal verlinkt! :)

  4. Frank sagt:

    Vielen Dank, da freu ich mich natürlich. Wenngleich ich hoffe, dass Du (trotz meiner Angorakaninchen) weniger in Deiner Funktion als Biologe von dieser Seite angetan bist, denn von der Abhandlung sprachlicher Phänomene und anderer Abartigkeiten.

  5. Nobby sagt:

    Hallo Frank,

    dein Lebenslauf ist nicht gerade langweilig. Tierlinguistik wollte ich eigentlich auch schon immer studieren, mir fehlte leider die Zeit dazu. Über ein Quaack und ein Brrrrrr kam ich nie hinaus ….

    Das Buch “Grammatik für Dummies” verdient Respekt und hat hohe Verkaufszahlen verdient. Nur sehr selten wird die trockene deutsche Grammatik auf eine solch humorvolle Art und Weise vermittelt. Das Buch hätte es verdient, als Pflichtlektüre ins Grundgesetz aufgenommen zu werden.

    Gerne verlinke ich deinen Block auf meine homepage mein-deutschbuch.de

    Weiterhin viel Erfolg und Spaß an der Arbeit

  6. Hallo Frank,ich habe zufällig in Thessaloniki studiert und soll dir liebe Grüße vom Herrn Professor Schniefpumpe ausrichten.Er benützt deine Methode inzwischen auch in höheren Semestern!

  7. Hallo Frank!
    Glückwunsch, dein Blog ist hat es mitlerweile auf meine persönliche Favoirten-Top-Ten Liste geschafft! (Bei zweihundert Favoriten eine Leistung!)

    Wünsche dir beste Grüße aus Dortmund!
    Mareike

  8. Wow, Du bist ein echter Sprachen-Freak. Wirklich “beeindruckender” Lebenslauf und noch mehr beeindruckende Buchstabenkunst… ;-)

  9. Marius Gerum sagt:

    Klasse Blog, sehr spannend und amüsant zu lesen. Auch Ich bin einer dieser Sprachen-Freaks =) Ich werde diese Seite weiter verfolgen.

    Marius

  10. T. Krohn sagt:

    Schöne Seite!

    Heißt es eigentlich “grammatikalisch korrekt” oder “grammatisch korrekt”?

    ;-)

    T. Krohn

  11. Susanne sagt:

    Toller Blog!
    Ich lerne, dass meine Ausbildung keineswegs umsonst war, was noch so alles beim mir sprachlich im Dunklen liegt und amüsiere mir hier sehr.
    Danke!

  12. Nelia sagt:

    Oh Frankie,
    warst du ‘D A S’ etwa AUCH mit dem Turm von Pisa? Nur gut, dass du zum linguistischen Fach … – naja, obwohl …. :/
    Gibt’s die Heterocephalus glaber auch auf Sylt – und wie verständige ich mich ggf. mit denen?
    :-D
    eßürG ebeiL
    Nelia

    • Frank sagt:

      Hallo Nelia!

      Das mit dem schiefen Turm von Pisa ist eine etwas andere Geschichte. Im Rahmen einer Studienreise der Tierlinguistischen Faklutät zu Thessaloniki besuchten wir nämlich den damals noch geraden Turm von Pisa, um die Paarungsrufe des sizilanischen Höhlenwurms (im Volksmund auch als “gemeine Steinlaus” bekannt) vor Ort aufzuzeichnen und seine Fressgewohnheiten zu analysieren. Dieser wurde nämlich im Rahmen des 3. minoischen Bürgerkriegs von den feindlichen Sarazenen nach Pisa eingeschleppt, um den Widerstand des gegen die Obrigkeit aufbegehrenden Volkes zu brechen, die Wirtschaftsleistung des Landes zu unterminieren und die Nachfrage nach sizilianischem Klippschliefer, aus dem zu jener Zeit Häuser und Türme zumeist gefertigt wurden, weiter anzuheizen. Unseren während dieses Ausflugs durchgeführten Feldversuch kann man demnach nur als erfolgreich bezeichnen: Ich stellte mich kurzerhand an den Ostflügel des geraden Turms von Pisa und begann damit, die unregelmäßigen hethitischen Verben in C-Moll zu skandieren, was den Appetit des sizilianischen Höhlenwurms sogleich enorm steigerte. Alle Steinläuse begaben sich ohne Umschweife direkt auf die Ostseite des geraden Turms und verfielen dort in einen regelrechten Fressrausch, was zur Folge hatte, dass sich der Turm um 16,4 Grad in Richtung Erde neigte. Um Schlimmeres zu verhindern, stoppte ich den Feldversuch nach 10 Minuten des Skandierens und trat die Heimreise an, um meine Dissertation über die “Auswirkungen mixolydisch vorgetragener unregelmäßiger hethitischer Verben auf den Verdauungstrakt des sizilianischen Höhlenwurms” zu verfassen. Von den Heterocephali ist mir bisher nur bekannt, dass sie bei Migräneattacken stets die doppelte Menge an Kopfschmerzmitteln brauchen, wie ein gewöhnlicher Monocephalus, die Kommunikation mit ihnen gestaltet sich mitunter aufgrund ihrer schizophrenen Neigung etwas kompliziert. sella etuG Knarf

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